Geschäftsfelder

Wissensökonomie & Wissensarbeit

"Productive work in today's society and economy is work that applies vision and concepts – work that is based on the mind rather than the hand" (Peter Drucker).

In immer mehr Bereichen der Wertschöpfung ist das Wissen in den Köpfen der Mitarbeiter der wichtigste Produktionsfaktor. Das Know-how für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen ist aber nicht nur für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen von größter Bedeutung, Wissen bildet in einem zunehmenden Maße die allgemeine Grundlage für die Wirtschaft in den modernen "Industriestaaten". Der Anteil der "Wissensarbeiter" an den Beschäftigten nimmt nach einem aktuellen OECD-Bericht um jährlich 3,3% zu, während die Zahl der in der Güterproduktion Beschäftigten um 0,2% pro Jahr abnimmt.

Die Wissensökonomie und die Wissensarbeit beeinflussen Unternehmen, Arbeitnehmer und Interessenvertreter: Unternehmens- und Arbeitsorganisation, Qualifikationen von Mitarbeitern und Führungskräften, Arbeitsregulierung und Beschäftigtenstruktur verändern sich in der Wissensökonomie schneller denn je und müssen unter Berücksichtigung des "Humankapitals" –der Menschen also – innovativ und sozial gestaltet werden.

Input Consulting analysiert mit anwendungsbezogenen Forschungsarbeiten relevante Entwicklungstrends der Erwerbsarbeit in der Wissensökonomie. Unser besonderes Interesse gilt dabei der Frage nach den Konsequenzen und Gestaltungsmöglichkeiten wissensbasierter Arbeit für ArbeiternehmerInnen und Gewerkschaften.

nach oben

Globalisierung & digitale Vernetzung

Die Globalisierung der Märkte und der Siegeszug des Internets gehen mit Umbrüchen in der Arbeitswelt einher und führen zu veränderten Handlungsbedingungen, aber auch zu neuen Möglichkeiten für die Interessenvertretung der Beschäftigten. Moderne Arbeitsorganisation basiert zunehmend auf dem Einsatz digitaler Informations- und Kommunikationstechniken, durch Vernetzung und virtuelle Strukturen lassen sich überkommene Bindungen von Raum und Zeit überwinden. Davon profitieren Wirtschaftlichkeit und Flexibilität der Unternehmen; Gewerkschaften und Betriebsräte sind mit der Herausforderung konfrontiert, sich im internationalen Maßstab neu zu organisieren und die Chancen des Internets intelligent zu nutzen.

Wir analysieren diese Trends in anwendungsbezogenen Forschungsarbeiten, untersuchen Potenziale und Auswirkungen elektronisch gestützter, ortsunabhängiger Arbeitsformen (Telearbeit, "E-Work"), analysieren internationale Verlagerungen von Dienstleistungsarbeit ("Offshoring") und zeigen Handlungsoptionen für Unternehmen, Gewerkschaften und Betriebsräte auf.

nach oben

Regulierungspolitik und Marktentwicklung des Telekommunikations- und Postsektors

Die Telekommunikationsbranche ist derzeit in Bewegung wie kaum eine andere. Der durch die Liberalisierung der Märkte und die Privatisierung der ehemaligen staatlichen Monopolunternehmen geschaffene Konkurrenzdruck und das beschleunigte Innovationstempo haben zu einer Neuformierung der gesamten Telekommunikations-, Informations- und Medienbranche geführt. Der Regulierung des Marktes kommt eine entscheidende Rolle für die weitere Entwicklung des gesamten Sektors in Deutschland und Europa und für die Marktposition der Unternehmen in einem globalen Wettbewerb zu.

Der Post- und Logistiksektor nimmt trotz der Verbreitung elektronischer Kommunikationsformen eine wichtige Aufgabe in der Infrastrukturversorgung wahr. Das steigende Sendungsvolumen im Gefolge von Electronic Commerce verdeutlicht die Relevanz dieses Sektors in der Informationsökonomie und macht die Post- und Logistikunternehmen zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen digitalen und physischen Formen von Wertschöpfung und Distribution.

Wir erstellen Analysen von Marktentwicklungen und Unternehmensstrukturen im internationalen Telekommunikations- sowie im Postsektor und erarbeiten Expertisen zur Regulierungspolitik.

nach oben